Vorbereitungsmaßnahme mit Pfiff – „Anschlussperspektive für junge Erwachsene“ ein voller Erfolg

Aug 22 2013
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„Wir haben uns gegenseitig gepusht und den Anschluss gefunden“ – die Begeisterung der jungen Frau für die vergangenen Tage und Wochen ist förmlich spürbar in den Räumen des berufsbildungszentrums der kreishandwerkerschaft märkischer kreis e.v. in Lüdenscheid.

Die angenehm lockere und entspannte Atmosphäre bei der Abschluss-Pressekonferenz der Maßnahme „Gezielte Vorbereitung zu Sicherung einer Anschlussperspektive für junge Erwachsene“ wird im Wesentlichen von fröhlichem Kinderlachen dominiert. Denn die Kinder sind natürlich dabei, wenn ihre Mütter über die Erlebnisse im Rahmen der Maßnahme des Jobcenters  Märkischer Kreis in Kooperation mit dem berufsbildungszentrum der kreishandwerkerschaft märkischer kreis e.v. berichten.

Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich nichts anderes als eine Hilfe für junge Mütter, die (wieder) ins Berufsleben einsteigen wollen. Dabei sollen Familie und Beruf sowie die Organisation des Alltags möglichst verträglich gestattet werden. In der Realität bedeutet das vielfach, dass eine Ausbildung in Teilzeit absolviert werden muss.

Kathrin Atürk konnte sich bereits während des Projektes über eine Ausbildungsstelle freuen. Marco Linares als Geschäftsführer der Sauerland Garagen überraschte die 24-jäährige mit einer Zusage für eine Teilzeit-Ausbildung. Aber auch die anderen Teilnehmerinnen berichten von durchweg positiven Erfahrungen. So habe sich erst mal alles geändert berichtet beispielsweise Madeline Platte, die froh war, endlich wieder einen Rhythmus gefunden zu haben. „Die Einstellung gegenüber einem selbst hat sich erheblich verbessert“, so die Mutter zweier Kinder.

Einen wesentlichen Anteil daran hatten die Betreuer aus den Reihen des bbz und des Jobcenters. So bestärkten beispielsweise Kirsten Trojan und Maria Getrud Pohlmann vom bbz die jungen Frauen in ihren Fähigkeiten und griffen ihnen nicht nur mental sondern auch in sonstigen Bereichen tatkräftig unter die Arme. Behördengänge, Schriftverkehr, Formulare und vieles mehr standen auf der täglichen To-Do-List.

Dirk H. Jedan freute sich als bbz-Geschäftsführer über den Erfolg der Maßnahme: „Hier wird jungen Frauen eine realistische Perspektive hinsichtlich ihres Berufswunsches vermittelt.“ Auch Lydia Dietrich und Friedrich Hahne vom Jobcenter Märkischer Kreis zeigten sich beeindruckt von der positiven Stimmung innerhalb der Gruppe.

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