„Viele Sprachen sprechen und noch mehr verstehen!“ – Hans-Joachim Künzel feiert als Botschafter des Handwerks seinen 75. Geburtstag

Oct 18 2012
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(v.l.) Dirk H. Jedan, Kurt Hähnichen, Hans-Joachim Künzel, Thomas F. Bock, Willy Hesse und Thomas Gemke.„Ich habe meine Arbeit immer als Botschafter des Handwerks verstanden“ – Worte, die Hans-Joachim Künzel während seiner Geburtstagsfeier im „Haus des Handwerks“ so leicht und locker über die Lippen kommen, dass jeder seiner zahlreichen Gäste sie ihm ohne weiteres glaubt.

Als Botschafter solle man viele Sprachen sprechen und noch mehr verstehen, vor allem aber müsse man, so der Kreishandwerksmeister, zuhören können. „Das fällt nicht leicht, ist jedoch das Geheimnis des Erfolgs“, so der Mann, der für die, die ihn kennen, zwar auf dem Papier stolze 75 Jahre zählt, doch sowohl innerlich als auch äußerlich jung und voller Schaffenskraft und Tatendrang geblieben ist.

Das wurde vor allem in den zahlreichen Grußworten deutlich, in denen immer wieder die Begriffe „Teamplayer“, Tradition“ oder „Zuverlässigkeit“ fallen. Landrat Thomas Gemke eröffnete den Reigen der Laudationes, überbrachte „die Glückwünsche von 430.000 Märkerinnen und Märkern“ und wies darauf hin, dass Künzel in vielen Jahrzehnten Spuren in den Geschichtsbüchern hinterlassen habe. So sei unter anderem ihm der hervorragende Ruf der Kreishandwerkerschaft MK zu verdanken; auch das über lange Jahre erfolgreiche Handwerksunternehmen Künzels weise darauf hin: „Sie müssen vieles richtig gemacht haben!“

Willy Hesse, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, betonte, dass Hans-Joachim Künzel für Solidität, Verlässlichkeit und Tradition stehe. Sowohl im eigenen Unternehmen als auch in der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis sei der Erfolg durch den vollen Einsatz Künzels zustande gekommen.

Kreishandwerksmeister Thomas F. Bock ließ als langjähriger Wegbegleiter Künzels noch einmal die Anfänge der ehrenamtlichen Tätigkeiten Revue passieren und stellte anhand dessen klar: „Sie sind der absolut teamfähigste Mensch, den ich in den letzten Jahren kennengelernt habe. Für Sie steht immer das `Wir´ im Vordergrund und nie das `Ich´!“

Kreishandwerksmeister Kurt Hähnichen von der befreundeten Kreishandwerkerschaft der Region Meißen erinnerte an den Beginn der Partnerschaft zwischen Meißen und dem Märkischen Kreis, die ihren Ursprung in der Hochwasserkatastrophe im Jahre 2002 fand: „Die Not schweißt zusammen“ befand Hähnichen und lobte „die fantastischen zwischenmenschlichen Beziehungen“ untereinander.

Mit interessanten Details aus dem Leben Hans-Joachim Künzels konnte Sohn Thorsten aufwarten. Er freue sich über die beste Gesundheit und Tatkraft sowohl seines Vater als auch seiner Mutter. Dies sei nicht selbstverständlich und eine tolle Sache. Vater Hans-Joachim habe seinen Söhnen stets die Zuverlässigkeit vorgelebt, wovon beide auf ihrem späterem Lebensweg profitiert hätten. „Vor allem erinnere ich mich an die legendären sonntäglichen Waldläufe“, so Thorsten Künzel. Der Sport sei ihm noch genauso im Gedächtnis wie die gemeinsamen Auslandsreisen, Bootstouren (ganz ohne Navi) oder die Feier seines Vaters zum 40. Geburtstag, die als zünftige „Garagenparty mit Bier und Würstchen“ in die Geschichte einging.

Im Anschluss bot sich den Gästen die Gelegenheit, Hans-Joachim Künzel noch einmal ganz persönlich zu gratulieren und mit ihm seinen Ehrentag zu feiern.  

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