bbz testet Elektroauto im Fahrsicherheitstraining

Jun 18 2012
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Beim Fahrsicherheitstraining mit dem Elektro-Smart wurden die Grenzen des kleinen Flitzers auf sicherem Terrain ausgelotet.Elektromotoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie über den gesamten Drehzahlbereich ein annähernd gleiches Drehmoment zur Verfügung stellen. Der umgebaute Smart des Berufsbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis e.V. (bbz) verfügt über einen 25 kW starken Elektromotor, der ein Drehmoment von maximal 110 Newtonmeter zur Verfügung stellt. Das Team des Forschungsprojektes „Memo“ des Berufsbildungszentrums, das sich mit der Einführung der Elektromobilität beschäftigt, nahm jetzt das Fahrverhalten des Smart auf einem polizeilichen Sicherheitstraining auf dem Gelände der Verkehrswacht Iserlohn in Hemer unter die Lupe. Als Testfahrer fungierte neben den Projektmitarbeitern Dennis Pusch und Christoph Roß auch der am Umbau beteiligte Fachbereichsleiter Kraftfahrzeugtechnik des Berufskollegs in Iserlohn, Herr Markus Schäfer. Im Training zeigte sich, dass der Smart über außergewöhnlich gute Fahreigenschaften verfügt. So konnten der Slalom und die Ausweichübung mit Bravour bewältigt werden. „Es ist einfach ein riesiger Vorteil, wenn man sich nicht auf das Schalten konzentrieren muss und ein gleichmäßiges Drehmoment zur Verfügung hat, wenn man in einem Slalom-Parcours unterwegs ist“, so Markus Schäfer vom Berufskolleg Iserlohn. Auch der Trainer und Polizeibeamte Axel Strüver zeigte sich überrascht von den hervorragenden Fahreigenschaften des Umbaus. Der Smart-Umbau, der ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Iserlohn und des bbz darstellt und zusätzlich über das Forschungsprojekt „Memo“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert wurde, konnte in praktisch allen Fahrsituationen überzeugen. Im Rahmen des Memo-Projektes wurden die Fahrversuche durch Videos und Fotos ausführlich dokumentiert. Highlight war ein Beschleunigungsrennen gegen ein Fahrzeug mit einem 120 kW starken Verbrennungsmotor. Die gesamte  Dokumentation zum Fahrversuch steht im Internet auf den Facebook-Seiten „www.facebook.com/Projekt.Memo“und auf „Google +“ unter „e-auto-dienste.de“ zur Verfügung.

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