BBZ startet innovatives BMWi-Projekt „Elektro-Mobilität“

Sep 03 2010
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Halbe Million Euro fließen nach Iserlohn

Die Elektro-Mobilität wird die Automobilbranche nachhaltig verändern. Um die rund 40.000 Kfz-Werkstätten in Deutschland auf diesen technologischen Wandel frühzeitig vorzubereiten und entsprechende Wissensplattformen bundesweit sicherzustellen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ein weiteres Projekt, nach einem zuvor ausgeschriebenen Teilnahmewettbewerb, auf den Weg gebracht.

Hierzu unterzeichneten das Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft MK - BBZ - und 5 weitere Projektpartner den Kooperationsvertrag zum Elektro-Mobilität-Projekt MEMO
(Mediengestützte Lern- und Kollaborationsdienste für Elektro-Mobilität) im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin. Schwerpunkt des Forschungs-Projektes ist es, in den nächsten drei Jahren, Lern- und die internetgestützten Kommunikations-Dienste für die Aus- und Weiterbildung zu entwickeln.

MEMO ordnet sich in den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung und die in diesem Jahr gegründete Nationale Plattform ein. Ein erstes Etappenziel ist, dass 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren.Das BMWi-Projekt, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreut wird, soll die vom Ministerium geförderten Forschungsschwerpunkte „E-Energy“ und „IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) für Elektromobilität“ speziell im Bereich der Aus- und Weiterbildung technologisch ergänzen.

„Es ist ein viel versprechendes Projekt, bei dem Anbieter, Anwender, Forschung und Berfusbildungszentren zusammen arbeiten. Für die Elektro-Mobilität spielt Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) eine wichtige Rolle. Das Wissen, das heute und morgen dabei entsteht, müssen wir schnell in die Fläche über die neuen Medien bringen“, so die Erläuterungen des zuständigen BMWi-Referatsleiters Dr. Andreas Goerdeler.

Das Projektvolumen beträgt 4 Millionen Euro. Davon werden 1,2, Millionen Euro von den beteiligten klein- und mittelständischen Industriepartnern eingebracht. Ca. eine halbe Million Euro wandern nach Iserlohn.

 „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, das E-Projekt auch in den Märkischen Kreis zu holen. Bei der Entwicklung und Etablierung der Dienste werden wir neben unserer langjährigen lokalen Kooperation mit dem Bereich Kraftfahrzeug-Technik des Berufskollegs Iserlohn unter Leitung von Markus Schäfer auch bundesweit mit Kammern, Verbänden, Hochschulen und Bildungsanbietern zusammen arbeiten“, so Dirk H. Jedan, Geschäftsführer des BBZ.

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