bbz präsentierte innovative Lerndienste auf der CeBIT

Mar 14 2013
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Der auf Elektroantrieb umgerüstete Smart des bbz erwies sich auf der CeBIT als PublikumsmagnetEin echter Blickfang war der auf Elektroantrieb umgerüstete Smart des Berufsbildungzentrums der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis e.V. (bbz) auf der diesjährigen CeBIT in Hannover. Gemeinsam mit fünf weiteren Projektpartnern aus ganz Deutschland wurden im Forschungsprojekt „Mediengestützte Lern- und Kollaborationsdienste für Elektromobilität“ (MEMO) netzgestützte Technologien zum Lernen und Kooperieren im Web 2.0 entwickelt und auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgestellt.

Die interaktive Präsentation der Lerndienste, die am Beispiel des Smart-Umbaus erläutert wurden, ist bei den Messebesuchern auf großes Interesse gestoßen. Die Besucher konnten die entwickelten Dienste mit Hilfe von Tablets und Smartphones direkt am Stand testen.

„Die 16 bereits entwickelten Web 2.0 Anwendungen bieten ein großes Potenzial, um das sich schnell ändernde und stetig wachsende komplexe Wissen zur Elektromobilität dorthin zu bringen, wo es benötigt wird, also in die Werkstätten und Bildungseinrichtungen“, erläutert Oliver Neuhoff, Projektleiter des bbz. Die Dienste sind laut Neuhoff aber auch sehr einfach auf andere Fachgebiete anzupassen und somit für nahezu alle Gewerke nutzbar.

Dr. Markus Schäfer vom Berufskolleg des Märkischen Kreises begleitete die Entwicklung der Lerndienste in den vergangenen drei Jahren und zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz der Messebesucher. „Lernen wird zukünftig zunehmend in den Prozess der Arbeit integriert werden.

Der Gedanke des lebenslangen Lernens als Grundvoraussetzung für den Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit ist über die entwickelten Dienste lebendig geworden.“ Auch die Zukunft des Fachbuchs scheint entschieden. „Das Fachbuch der Zukunft ist digital und interaktiv. Die Haptik der Tablets wird sich der Papierform aber annähern. Designstudien zeigen die ersten Ergebnisse“, so Schäfer weiter.

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