Ausbildung im Handwerk: Noch 24.000 Ausbildungsplätze frei

Sep 05 2014
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ZDH-Präsident Hans-Peter WollseiferWenige Tage nach Beginn des neuen Lehrjahres am 1. September sind noch tausende Lehrstellen im Handwerk unbesetzt. Ende August waren mit rund 109.000 Lehrverträgen weniger abgeschlossen als im Vorjahr. Für eine bessere Vermittlung fordert ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer gegenüber der BILD ein gemeinsames Engagement aller Beteiligten: "Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften müssen gemeinsam Lösungen finden. Dafür brauchen wir den Ausbildungspakt, nicht für Zahlenspiele."

"Wenn Jugendliche Probleme beim Übergang ins Berufsleben haben, dann ist vorher etwas schief gelaufen. In der Familie, in der Schule, in der Gesellschaft. Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften müssen gemeinsam Lösungen finden. Dafür brauchen wir den Ausbildungspakt, nicht für Zahlenspiele."

"Die Handwerksbetriebe kümmern sich immer früher und intensiver um Nachwuchs. Wir befürchten, dass dennoch in diesem Jahr mehr als 15.000 Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben."

"Kein Bewerber muss übrig bleiben. Viele kleine Betriebe melden ihre Ausbildungsplätze nicht mehr, weil ihnen seit Jahren die Bewerber fehlen. Eltern und Jugendliche sollten ein Jahr vor Schulende Handwerksbetriebe in der Nachbarschaft gemeinsam aufsuchen und mit den Meisterinnen und Meistern reden. Wer Interesse am Beruf zeigt und das in einem Praktikum beweist, der wird auch ausgebildet!"

Quelle: ZDH

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